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FEAG kommt nach Forchheim


Die FEAG GmbH Niederlassung Erlangen wird Mitte 2008 mit ihrer kompletten Fertigung und Verwaltung nach Forchheim umziehen.

FEAG produziert elektrische Schaltanlagen und Komponenten für den Energiesektor, der Industrie- und der Verkehrstechnik.

Das Unternehmen, welches 1997 aus der Anlagensparte der Siemens AG hervorging, arbeitet
heute als selbständige Firma mit 4 Niederlassungen (Bremen, Dormagen, Erlangen und St. Ingbert) sowie mehreren Vertriebsbüros. FEAG beschäftigt Deutschlandweit rund 420 Mitarbeiter.

Die Wahl des neuen Standorts ist, nicht zuletzt wegen der guten Verkehrsanbindung und der Nähe zu den Hauptkunden auf Forchheim gefallen. Für einen Großteil der FEAG Mitarbeiter verkürzen sich zudem Wegezeiten, da sie aus dem Landkreis Forchheim kommen.

Der neue Standort in der Daimlerstr. 22 in Forchheim wird in den nächsten Wochen entsprechend den technischen Anforderungen der FEAG umgebaut. Ab Mai werden ca. 6.300 m² moderne Fertigungs- und Verwaltungsfläche zu Verfügung. Durch den langfristigen Mietvertrag schaffen wir Standortsicherheit und können nun die bisher auf 3 Gebäude verteilte Fertigung optimieren und effizientere Fertigungsprozesse abbilden, sagt Erhard Weitzenfelder, der Niederlassungsleiter.

Die Produkte der FEAG GmbH werden zum größten Teil für den Weltmarkt produziert und sind technisch von herausragender Qualität. FEAG produzierte elektrische Anlagenteile sind z. B. im Transrapid in Shanghai oder im größten Gebäude der Welt im Burj Dubai zu finden.

FEAG GmbH wird am Standort Forchheim rund 140 Arbeitsplätze schaffen. Dabei setzt FEAG GmbH auf hoch qualifizierte Mitarbeiter, die ihre Fähigkeit, ihre Kompetenz und ihr Wissen branchenspezifisch einzusetzen wissen. Mit der Niederlassung wird auch die Unternehmenszentrale und damit der Firmensitz nach Forchheim ziehen.

Ein kleiner Beitrag der FEAG GmbH zur Lärmreduzierung im Straßenverkehr

PFF Prüfstand Quelle: BASt

Einige technische Daten:

Trommeldurchmesser:

 

5,5 m

Gewicht der Trommel:

ca. 40 t

Max. Geschwindigkeit:

auf 270 km/h begrenzt

Anzahl der Fahrbahnkassetten:

18

Radlast:

max. 6,5 Tonnen


Die Spezialisten des Siemens Bereichs Automation and Drives aus Rhein-Main und Nürnberg sowie der FEAG NL Frankfurt haben den weltweit größten Prüfstand für Fahrzeug/Fahrbahn bei der Bundesanstalt für Straßenwesen in Betrieb genommen.
Aus einem Vorgängermodel, welches durch technische Anfälligkeiten schon vor Jahren stillgelegt werden musste, wurde die Testanlage so modifiziert, dass nun ver-gleichbare Tests von Reifen und Fahrbahnen möglich sind.

Auf diesem neuen Prüfstand ist es nun möglich, Testreihen über Reifengeräusche, Rollwiderständen von verschiedenen Reifen sowie die Standfestigkeit von unterschiedlichen Fahrbahnbelägen zu fahren. Durch austauschbare Radstationen können PKW Reifen bis zu einer Geschwindig-keit von 270k/h getestet werden, mit der entsprechenden Radstation für LKW Reifen ist die Geschwindigkeit auf 120km/h begrenzt. Auf die Innenseite der Trommel können 18 Kassetten mit unterschiedlichen Fahr-bahnbelägen montiert werden.

Siemens vergab den Auftrag für das Engineering der kompletten Hardware einschl. Bau, Montage und Dokumentation der Anlage sowie die Anlagenplanung an die FEAG NL Frankfurt.
Dies umfasste sowohl die elektrische Einspeisung von 1250A über Umrichter zu dem bereits vorhanden Linearmotor bis hin zu den mannigfaltigen Mess- und Überwachungseinrichtungen rund um den Prüfstand.

Die Modernisierung des Prüfstandes war eine große technische Herausforderung, da hier völliges Neuland betreten wurde. Es galt, die Anlage nach den neuesten technischen Standards einschließlich der sehr komplexen Sicherheitsanforderung zu errichten.

Eine besondere Herausforderung war das Sicherheitskonzept, welches letztendlich mit dem AS-I Sicherheitsbus realisiert und gemäß EN 954-1 in Kategorie 3 ausgeführt wurde.


Horst Braun

FEAG NL Frankfurt

Engineering

 

 

 
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