Denn im Vergleich mit den herkömmlichen servo-hydraulischen Räderprüfständen benötigt der elektromechanische Räderprüfstand nur ca. 25%*) der Energie.
FEAG liefert zu diesen Anlagen die komplette elektrische Ausrüstung, vom Engineering, über die Softwareerstellung, den Schaltschrankbau und die Montage, bis hin zur Inbetriebnahme beim Endkunden, einschließlich der Vergleichsmessung mit einem Referenzrad.
Einsatzgebiet des Zwei-axialen Räderprüfstandes (ZWARP)
Ein ZWARP wird eingesetzt, um die Betriebsfestigkeit von PKW- und LKW-Rädern zu bestätigen sowie die Konstruktion neuer Räder, den Einsatz neuer Werkstoffe und neuer Fertigungsverfahren zu optimieren.
Den Rädern, die zu den Sicherheitsbauteilen des PKW /LKW’s zählen, gebührt dabei besondere Aufmerksamkeit.
Einerseits sollen diese leicht sein und daher mit möglichst geringem Materialeinsatz hergestellt werden, andererseits müssen diese aber den unterschiedlichsten Belastungen während ihrer gesamten Einsatzdauer standhalten.
Im Echtversuch auf einer Teststrecke (wie z.B. dem Nürburgring) werden reale Belastungszustände für die Radaufstands- und Seitenkräfte ermittelt. Die Belastungen werden mit mathematischen Verfahren in so genannten Lastkollektiven zusammengefasst. Diese Lastkollektive werden an den jeweiligen Räderprüfstand angepasst und in einem Ansteuerprogramm für die Prüfung abgespeichert.
Durch die entsprechende Zusammenstellung der höchsten Belastungszustände in den Lastkollektiven kann mit einer Prüfungslaufleistung von 15.000 km pro Rad die Schädigung eines Rades bei 300.000 km im Alltagsbetrieb reproduziert werden.
*) Bei Annahme einer Jahreslaufleistung von 300Tage/Jahr beträgt die Energieeinsparung des elektromechanischen Prüfstandes ca. 160.000kWh! (Das sind bei angenommenen 15ct/kWh ca. 24.000€ pro Jahr.)
Der Energievergleich wurde mit einem Rad 9,5Jx18ET37, 740kg auf beiden Prüfständen über eine Prüfrunde (von 17:14Min) mit gleichen Belastungen durchgeführt.
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