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Energieeinsparung mit neuem Räderprüfstand

Bildunterschrift
Bildunterschrift

In Zusammenarbeit mit der Fa. Makra (Manfred Kratzmeier GmbH, Sondermaschinen- und Vorrichtungsbau) hat die FEAG GmbH Niederlassung Dormagen / Frankfurt die aktuellste Version des „Elektromechanischen 2-axialen Räderprüfstandes“ (ZWARP) an die Fa. Ronal GmbH, einen der weltweit führenden Räderhersteller, ausgeliefert und in Betrieb genommen.

Damit hat die Fa. Ronal einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz durch Energieeinsparung realisiert.

Denn im Vergleich mit den herkömmlichen servo-hydraulischen Räderprüfständen benötigt der elektromechanische Räderprüfstand nur ca. 25%*) der Energie.

FEAG liefert zu diesen Anlagen die komplette elektrische Ausrüstung, vom Engineering, über die Softwareerstellung, den Schaltschrankbau und die Montage, bis hin zur Inbetriebnahme beim Endkunden, einschließlich der Vergleichsmessung mit einem Referenzrad.

Einsatzgebiet des Zwei-axialen Räderprüfstandes (ZWARP)

Ein ZWARP wird eingesetzt, um die Betriebsfestigkeit von PKW- und LKW-Rädern zu bestätigen sowie die Konstruktion neuer Räder, den Einsatz neuer Werkstoffe und neuer Fertigungsverfahren zu optimieren.

Den Rädern, die zu  den Sicherheitsbauteilen des PKW /LKW’s zählen, gebührt dabei besondere Aufmerksamkeit.

Einerseits sollen diese leicht sein und daher mit möglichst geringem Materialeinsatz hergestellt werden, andererseits müssen diese aber den unterschiedlichsten Belastungen während ihrer gesamten Einsatzdauer standhalten.

Im Echtversuch auf einer Teststrecke (wie z.B. dem Nürburgring) werden reale Belastungszustände für die Radaufstands- und Seitenkräfte ermittelt.  Die Belastungen werden mit  mathematischen Verfahren in so genannten Lastkollektiven zusammengefasst. Diese Lastkollektive werden an den jeweiligen Räderprüfstand angepasst und in einem Ansteuerprogramm für die Prüfung abgespeichert.

Durch die entsprechende Zusammenstellung der höchsten Belastungszustände in den Lastkollektiven kann mit einer Prüfungslaufleistung von 15.000 km pro Rad die Schädigung eines Rades bei 300.000 km im Alltagsbetrieb reproduziert werden.

*) Bei Annahme einer Jahreslaufleistung von 300Tage/Jahr beträgt die Energieeinsparung des elektromechanischen Prüfstandes ca. 160.000kWh!  (Das sind bei angenommenen 15ct/kWh ca. 24.000€ pro Jahr.)

Der Energievergleich wurde mit einem Rad 9,5Jx18ET37, 740kg auf beiden Prüfständen über eine Prüfrunde (von 17:14Min) mit gleichen Belastungen durchgeführt.

zum vollständigen Bericht >>>

FEAG – Zertifizierung nach Arbeitsschutz Management System (AMS)

(v. l. n. r. Rudolf Bartuschek, Vertriebsleiter Industrie; Franz-Joachim Reiermann, Leiter Produktion; Eduard Tigges, BG ETE; Klaus Schönberger, AMS - Beauftragter ; Winfried Michels, Arbeitsschutzobmann des Betriebsrates; Willi Schaub, Niederlassungsleiter Dormagen)

Die Niederlassung Dormagen/ Frankfurt  hat ein umfassendes Arbeitsschutz-Management-System eingeführt, wodurch ein sehr hoher Arbeitsschutz-Standard in allen Arbeitsbereichen gewährleistet ist.

Durch ein Audit wurde belegt, daß die Mitarbeiter auch im Hinblick auf sicherheitsgerechtes Arbeiten gut informiert und geschult sind. Darüber hinaus wird mit systematischen mitarbeiterorientierten Programmen wie Führungskräftequalifikation, innerbetrieblichen Vorschlagswesen und Mitarbeiterbefragungen der Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die menschengerechte Gestaltung der Arbeit kontinuierlich weiterentwickelt

Übergabe des AMS Zertifikates durch Herrn Eduard Tigges, BG ETE

FEAG steigt in das Photovoltaikgeschäft ein

Aus der Energietechnik kommend, war es für uns ein logischer Schritt unsere Aktivitäten auf den Photovoltaik-Markt auszuweiten.
Angetrieben durch die steigende Nachfrage in Europa, haben wir vor über einem Jahr mit  dem Geschäftsgebiet Photovoltaik begonnen und sind heute bereits erfolgreicher Lieferant für PV-Anlagen.

FEAG produziert in der Niederlassung Forchheim anschlussfertige Schalthausmodule mit Mittelspannungsanlage, Transformator, Wechselrichtern und verschiedene Ausbaustufen von Stringsammelkästen für ganz Europa. Des Weiteren bauen wir komplette Solarparks im Freifeld, Dachanlagen, Parkplatzüberdachungen und Fassadenanlagen ab einer Leistung von 100 kWp.

FEAG jetzt in Forchheim


Die FEAG GmbH Niederlassung Erlangen ist mit ihrer kompletten Fertigung und Verwaltung nach Forchheim umgezogen.

FEAG produziert elektrische Schaltanlagen und Komponenten für den Energiesektor, der Industrie- und der Verkehrstechnik.

Das Unternehmen, welches 1997 aus der Anlagensparte der Siemens AG hervorging, arbeitet
heute als selbständige Firma mit 4 Niederlassungen (Bremen, Dormagen, Forchheim und St. Ingbert) sowie mehreren Vertriebsbüros. FEAG beschäftigt Deutschlandweit rund 420 Mitarbeiter.

Die Wahl des neuen Standorts ist, nicht zuletzt wegen der guten Verkehrsanbindung und der Nähe zu den Hauptkunden auf Forchheim gefallen. Für einen Großteil der FEAG Mitarbeiter verkürzen sich zudem Wegezeiten, da sie aus dem Landkreis Forchheim kommen.

Der neue Standort in der Daimlerstr. 22 in Forchheim wurde entsprechend den technischen Anforderungen der FEAG umgebaut. Seit 26. Mai 2008 stehen ca. 6.300 m² moderne Fertigungs- und Verwaltungsflächen zur Verfügung. Durch den langfristigen Mietvertrag wurde Standortsicherheit geschaffen und wir können nun die bisher auf 3 Gebäude verteilte Fertigung optimieren und effizientere Fertigungsprozesse abbilden, sagt Erhard Weitzenfelder, der Niederlassungsleiter.

Die Produkte der FEAG GmbH werden zum größten Teil für den Weltmarkt produziert und sind technisch von herausragender Qualität. FEAG produzierte elektrische Anlagenteile sind z. B. im Transrapid in Shanghai oder im größten Gebäude der Welt im Burj Dubai zu finden.

FEAG GmbH hat am Standort Forchheim rund 140 Arbeitsplätze geschaffen. Dabei setzt die FEAG GmbH auf hoch qualifizierte Mitarbeiter, die ihre Fähigkeit, ihre Kompetenz und ihr Wissen branchenspezifisch einzusetzen wissen. Mit der Niederlassung ist auch die Unternehmenszentrale und damit der Firmensitz nach Forchheim gezogen.

Ein kleiner Beitrag der FEAG GmbH zur Lärmreduzierung im Straßenverkehr

PFF Prüfstand Quelle: BASt

Einige technische Daten:

Trommeldurchmesser:

 

5,5 m

Gewicht der Trommel:

ca. 40 t

Max. Geschwindigkeit:

auf 270 km/h begrenzt

Anzahl der Fahrbahnkassetten:

18

Radlast:

max. 6,5 Tonnen


Die Spezialisten des Siemens Bereichs Automation and Drives aus Rhein-Main und Nürnberg sowie der FEAG NL Frankfurt haben den weltweit größten Prüfstand für Fahrzeug/Fahrbahn bei der Bundesanstalt für Straßenwesen in Betrieb genommen.
Aus einem Vorgängermodel, welches durch technische Anfälligkeiten schon vor Jahren stillgelegt werden musste, wurde die Testanlage so modifiziert, dass nun ver-gleichbare Tests von Reifen und Fahrbahnen möglich sind.

Auf diesem neuen Prüfstand ist es nun möglich, Testreihen über Reifengeräusche, Rollwiderständen von verschiedenen Reifen sowie die Standfestigkeit von unterschiedlichen Fahrbahnbelägen zu fahren. Durch austauschbare Radstationen können PKW Reifen bis zu einer Geschwindig-keit von 270k/h getestet werden, mit der entsprechenden Radstation für LKW Reifen ist die Geschwindigkeit auf 120km/h begrenzt. Auf die Innenseite der Trommel können 18 Kassetten mit unterschiedlichen Fahr-bahnbelägen montiert werden.

Siemens vergab den Auftrag für das Engineering der kompletten Hardware einschl. Bau, Montage und Dokumentation der Anlage sowie die Anlagenplanung an die FEAG NL Frankfurt.
Dies umfasste sowohl die elektrische Einspeisung von 1250A über Umrichter zu dem bereits vorhanden Linearmotor bis hin zu den mannigfaltigen Mess- und Überwachungseinrichtungen rund um den Prüfstand.

Die Modernisierung des Prüfstandes war eine große technische Herausforderung, da hier völliges Neuland betreten wurde. Es galt, die Anlage nach den neuesten technischen Standards einschließlich der sehr komplexen Sicherheitsanforderung zu errichten.

Eine besondere Herausforderung war das Sicherheitskonzept, welches letztendlich mit dem AS-I Sicherheitsbus realisiert und gemäß EN 954-1 in Kategorie 3 ausgeführt wurde.


Horst Braun

FEAG NL Frankfurt

Engineering

 

 

 
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